Ein Schwerpunkt in MINT in der 3.Klasse sind ja Lebensmittel – deren Anbau, Herstellung, Verarbeitung, Verteilung etwa. So waren wir im Herbst am Großgrünmarkt, wir haben Gärungsversuche unternommen, Kürbissuppe und Tee hergestellt.

Am Dienstag, den 3.6. besuchte die 3Mint mit ihren Lehrerinnen Dagmar Ungrad und Veronika Leser im Rahmen des Lebensmittelschwerpunktes die Fa. Berger Schinken. Schließlich ist ja wirklich wichtig, einen Einblick in die Herkunft unserer Lebensmittel zu bekommen und nicht nur „anonyme“ abgepackte Nahrung zu konsumieren. 

Dank des Engagements von Hr. und  Fr. Reijnders, deren Tochter Rebecca in der 3Mint ist,  mussten wir nicht den doch recht umständlichen Weg nach Sieghartskirchen mit den Öffis auf uns nehmen, sondern wurden mit Kleinbussen transportiert, sie begleiteten uns auch bei der Führung durch den Betrieb. Vielen Dank nochmals dafür!

Bei der Firma Berger Schinken angekommen, wurden wir freundlich empfangen und zunächst einmal allgemein informiert. Dann ging es an die Ausrüstung – jeder musste einen Ganzkörper Gaze Anzug inklusive Haube und Maske anziehen, über die Schuhe kamen Gamaschen und Hände und Füße wurden desinfiziert.

Die Führung durch den Betrieb war hochinteressant, ganz nah am Geschehen war zu sehen, wie das Fleisch – im übrigen von regionalen Produzenten  und aus dem firmeneigenen Schlachthof im selben Ort – auf Förderbändern die verschiedenen Stationen durchläuft. Geschulte Fleischfacharbeiter aus 23 Nationen zerlegen mit scharfen Messern und Kettenhandschuhe die Teile fachgerecht. In der weiteren Verarbeitung entstehen über Schnitzel für die Gastronomie, Würste aller Art, Selchwaren (die Räucherkammer war der einzige warme Raum des Betriebes) auch die berühmten Schinken der Firma. Verschiedene Zutaten, Größen, Schnittarten – das Sortiment ist sehr reichhaltig! Nach Ende des Rundganges, den übrigens nicht alle Schüler:innen mitgehen konnten/wollten gab es im Präsentationsraum Würstel mit Kren, Senf und Gebäck sowie Getränke für uns, wo alle mit viel Appetit zulangten.

Zum Ende dieser äußerst interessanten Exkursion ging es mit den Kleinbussen wieder zurück nach Stockerau!