Aggregatzustand 1: Eis und Schnee – schon wieder erwachen wir im frisch verschneiten Altenmarkt! Und dann erst in Zauchensee: Frau Holle muss eine ganze Schulklasse als Übernachtungsgäste gehabt haben, so viele Tuchenten hat sie heute über dem Schigebiet ausgeschüttelt. Falls jemand das Wort nicht kennt: Tuchent = Bettdecke. Und wenn wir schon bei neuen Wörtern sind – auch ich durfte, wenn ich mir diese persönliche Bemerkung erlauben darf, hier schon neue Wörter lernen. „Strangalan“ zum Beispiel, so nennt die Studentin aus Kärnten Fisolen (grüne Bohnen). Oder von anderer Seite „Blaubeeren“, die angeblich mit Heidelbeeren ident sind. Und ich habe gelernt, wenn ein Satz mit „Bro, …“ beginnt, ist es besser, weg zu hören, da kommt nichts Sinnvolles mehr.

Aber zurück zu den Aggregatzuständen: Die viele Feuchtigkeit in der Luft manifestierte sich in Wolken und Nebel, die Sonne konnte sich erst am späten Nachmittag durchsetzen. Wasserdampf (mit Aroma) entweicht auch, wenn sich alle 47 Schifahrer im Schikeller gleichzeitig die Schuhe ausziehen und die Jacken öffnen. Nach einer ausgiebigen Stärkung mit Suppe, Pastavariationen und Kuchen (heute schon um 17Uhr) ging es als heutiges Abendprogramm in die Therme Amadé.

Womit wir bei Aggregatzustand 3 wären: Flüssiges Wasser! Planschen, rutschen, schwimmen (draußen und im Wellenbecken) und als Draufgabe eine Lasershow. Somit waren wieder müde Kinder und eine funktionierende Nachtruhe garantiert (denn auch die wenigen Kinder, die nicht in der Therme mit waren, hatten sich beim Sportstacking richtig angestrengt).