Am Gipfel des Plombergsteins mit Blick auf den Wolfgangsee

Der Tag stand unter zwei Motti: „Anreise“ und „Nützen wir die Zeit, solange noch schönes Wetter ist“. Für die Anreise hatten wir die Öffis gewählt, die uns tatsächlich mit nur einmal Umsteigen vom Bahnhof Tullnerfeld nach St. Gilgen brachten. Lediglich das Einsteigen in den ICE glich ein wenig dem Einschlichten von Sardinen in die Büchse (zum Glück hatten wir Reservierungen!) und sowohl die Laune des Salzburger Busfahrers als auch das Verkehrsaufkommen in der Stadt standen den Wiener Vorbildern in Nichts nach.

In unserem Quartier, dem Jugendgästehaus St. Gilgen, bekamen wir gleich einmal ein Mittagessen (Suppe, Spaghetti mit Sauce Bolognese oder Tomatensauce, Salatbuffet und Kuchen als Nachspeise). Dann erschien Sportlehrer Benni und brachte die Schüler:innen der 4Mint dazu, in Gruppen und im Teamwork je ein Floß aus Bretter, Latten, Reifenschläuchen und Bandschlingen zu bauen. Wer glaubt, das reicht als Arbeit, irrt sich: Das Floß musste benannt, vorgestellt, mit einer Geschichte versehen und schließlich zum Seeufer getragen werden. Dort gab es dann den Funktionstest mit Besatzung und Rudern und siehe da: Alle 4 Flöße waren seetüchtig! Anschließend gab es Spaß im Wasser, bei Temperaturen von knapp 30° störte auch das kühle Wasser des Wolfgangsees nicht.

Nach dem Abendessen um 18 Uhr (Suppe, Hähnchenkeule mit Reis oder Germknödel, Salatbuffet, Kuchen) ging es dann noch, den langen Sommertagen sei Dank, direkt vom Quartier aus auf den Plombergstein, zum Teil steil über Stufen. Ganz oben angelangt wartete als Belohnung ein Panoramablick auf den Wolfgangsee und beim Abstieg die Steinklüfte und Halbhöhlen des Plombergsteins. Wieder im Ort angelangt noch ein kurzes Chillen am See, dann waren wirklich alle reif für die Nachtruhe!

Am Ufer des Wolfgangsees, im Hintergrund der Schafberg
Kurz vor den Steinklüften des Plombergsteins